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EDV-Grundlagen: Das Prinzip EVA, Eingabe Verarbeitung Ausgabe

Ein Computer arbeitet grundsätzlich nach dem EVA-Prinzip und jeder, der sich beruflich oder privat mit den EDV-Grundlagen beschäftigt, sollte das Prinzip kennen. EVA ist die Abkürzung für das Prinzip Eingabe Verarbeitung Ausgabe und beschreibt die grundsätzliche Arbeitsweise eines Computers. Es beschreibt, dass von der Umgebung etwas aufgenommen wird, anders ausgedrückt, etwas in den Computer eingegeben wird. Im Computer werden Berechnungen durchgeführt, damit der PC auch weiß, was er ausgeben soll. Die Eingaben werden also verarbeitet. Am Ende wird das Ergebnis der Berechnung ausgegeben.

Man kann das vergleichen wie mit einem Fernseher. Es wird etwas eingegeben. Das könnte der Tastendruck auf die Fernbedienung sein. Im Fernseher wird nun berechnet, auf welchen Kanal umgeschaltet werden soll. Das wäre die Verarbeitung. Zum Schluss wird das Ergebnis ausgegeben und das wäre die Umschaltung einen neuen Kanal.

Eingabe Verarbeitung Ausgabe
Jeder Computer arbeitet nach dem Prinzip Eingabe-Verarbeitung-Ausgabe

Eingabegeräte für die Eingabe

Als Eingabegeräte versteht man alles, womit in den Computer etwas eingegeben wird. Das sind z.B. Tastaturen, denn damit tippen Sie und geben die Buchstaben in den Computer ein. Oder Sie sprechen in ein Mikrofon und die Stimmen werden in den Computer eingegeben. Obwohl eine Maus als ein Zeigegerät betrachtet wird, kann man mit diesem natürlich auch Befehle in den Computer eingeben, indem man klickt. Mit einer Lichtschranke können Sie dem Computer übermitteln, dass ein Bereich passiert wird. All diese Dinge haben eines gemeinsam. Es sind Eingabegeräte und machen nichts anderes als "etwas" in den Computer einzugeben.

Verarbeitung

Nachdem die Eingabe erfolgt ist, verarbeitet der Computer dies. Die Frage ist berechtigt, wenn man sich nun fragt, was er denn eigentlich verarbeitet. Dazu muss man verstehen, dass ein Computer grundsätzlich "dumm" ist und erst alles berechnen muss. Da Menschen viele Handlungen ausführen ohne großartig zu überlegen, ist der Begriff Verarbeitung am Anfang etwas befremdlich. Ein Computer muss jedoch das Ergebnis, das am Ende herauskommen soll, erst verarbeiten.

Wenn Sie z.B. am Computer einen Brief schreiben, dann geben Sie die Buchstaben über die Tasten ein. Der Computer muss nun rechnen. Denn, er muss berechnen, in welcher Farbe und Größe die Buchstaben erscheinen sollen. Viel mehr noch. Er muss sogar die Koordinaten berechnen, damit die Buchstaben richtig positioniert werden. Das und noch viel mehr muss ein Computer erst verarbeiten, damit am Ende das richtige Ergebnis erscheint.

Ausgabegeräte für die Ausgabe

Genauso wie bei den Eingabegeräten gibt es natürlich auch Ausgabegeräte. Darunter versteht man alles, was für die Ausgabe des Ergebnisses dient, das vorher berechnet wurde. Das wichtigste Ausgabegerät ist beispielsweise der Monitor. Es gibt ständig etwas aus, damit der Benutzer etwas sieht. Ein Lautsprecher gibt Töne aus, damit wir etwas hören. Und ein Drucker gibt Ausdrucke aus, damit wir das, was wir erstellt haben, in den Händen halten können.

Nach dem Prinzip Eingabe - Verarbeitung - Ausgabe arbeiten alle Computer. Es gibt unzählige Ein- und Ausgabegeräte. Die Verarbeitung aber erfolgt immer in einem Prozessor. Neben dem EVA-Prinzip gibt es noch zwei Begriffe, die zu den Grundlagen gehören. Ein Computer wird grundsätzlich in zwei Bestandteile unterteilt. Nämlich Hardware und Software.

Hardware

Der Begriff Hardware bedeutet übersetzt "Harte Ware" und wird für alle Bestandteile eines Computers verwendet, die physisch vorhanden sind. Man sagt auch dazu, alles was man anfassen kann, z.B. Gehäuse, Netzteil, alle Eingabegeräte, alle Ausgabegeräte etc.

Software

Unter Software versteht man das was physisch nicht vorhanden ist sondern nur virtuell. Die Software macht einen Computer erst gebrauchstüchtig. Man kann das vergleichen mit einem Fernseher. Ein Fernsehgerät können Sie anfassen. Also ist das die Hardware. Die Filme die in einem Fernseher ablaufen, können Sie jedoch nicht anfassen. Das wäre vergleichbar mit einer Software. Für den Computer gibt es unzählige Software. Es gibt Software zum Schreiben, Rechnen, Bilder bearbeiten, Musik hören uvm.

Betriebssystem

Das Betriebssystem ist eigentlich eine Software. Das Betriebssystem nimmt jedoch eine Sonderstellung ein. Denn, ein Betriebssystem ermöglicht erst, dass im Computer eine Software installiert und betrieben werden kann, dass Befehle für die Verarbeitung weitergegeben werden und dass man am Computer überhaupt irgendetwas betätigen kann. Daher zählt das Betriebssystem zu der übergeordneten Software. Man kann das z.B. auch mit einem Fernseher vergleichen. Sie können einen Fernseher besitzen, einen Film in den Recorder einwerfen und dann erscheint das Menü. Hier können Sie nun Ihren Wunschfilm auswählen und Play auswählen. Damit überhaupt ein Play auf dem Fernseher erscheint, muss ja irgendetwas dies ermöglichen. Das wäre vergleichbar mit dem Betriebssystem. Daher kommt auch der Name. Es ist eine Software um überhaupt den Betrieb zu ermöglichen.

Eine weiterführende Seite über Computer mit einem Lexikon, in der viele Begrifflichkeiten erklärt, werden findet man unter Computerwissen Online.

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