
(11) Filter
Mit der Filterfunktion lassen sich etliche Effekte für Texte, Movieclips und Schaltflächen erstellen. Mit dem Plus (1) lassen sich diese auf die Elemente hinzufügen, beim anklicken erscheint ein PopUp Menü in dem man die momentanen Einstellungen des Effekts (7) verändern und dann speichern, oder diesen auch löschen kann. Zudem kann man Effekte, die auf ein Element angewendet wurden, auch komplett löschen (8), diese aktivieren (9) oder auch deaktivieren (10).
Die einzelnen Effekte sind:
• Schlagschatten, bei dem ein Schatteneffekt eingefügt wird (11)
• Weichzeichnen, bei dem die Ränder des Elementes verschwommen dargestellt werden (12)
• Glühen, bei dem das Element mit einen zusätzlichen Rand versehen wird (13)
• Geschliffen, bei dem einzelne Stellen des Elementes „abgetragen“ werden (14)
• Farbverlauf-Glühen, bei dem mehrerer Farben als Rand eingestellt werden können (15)
• Farbverlauf-Geschliffen, bei dem ebenfalls mehrere Farben das „abgetragene“ des Elementes ersetzten können (16)
• zudem kann die Farbe des Objekte in Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Farbton angepasst werden (17)
Einzelne Effekte können mit dem Minuszeichen (2) wieder entfernt werden. Auch kann man einzelne Filter kopieren (3) und so eins-zu-eins auf ein anderes Element anwenden, in dem man diese bei der Anwahl dieser einfügt (4).
Die Filter die auf ein Element angewendet wurden sind in einer Übersicht (5) aufgelistet und können im Einstellungsfenster (6) durch verschiedene Optionen mannigfaltig angepasst werden.

(12) Aktionen
Das Aktionen-Fenster ist der Hauptbestandteil, wenn man mit ActionScript in seinem Flash-Film arbeiten will. Hier kann man als erstes einstellen, mit welcher Version man arbeiten möchte (1). Da sich die Version 1.0 und 2.0 sehr ähneln sind diese zusammengefasst.Nur ActionScript 3.0 kann einzeln ausgewählt werden. FlashLite ActionScript in den Versionen 1.0, 1.1, 2.0 und 2.1 ist ebenfalls ActionScript, allerdings mit sehr eingeschränkten Funktionen und wird nur sehr wenig verwendet.
Eine Auflistung aller Befehle nach Verwendungszweck findet sich im angezeigten Fenster (2), hier findet sich auch ein Index in dem alle Befehle alphabetisch angezeigt werden, zudem besteht die Möglichkeit sich diese Übersicht auch per PopUp Menü (3) anzeigen zu lassen. Um die Programmierung einfacher zu gestalten kann man zwischen den einzelnen Szene / Frame einfach hin und her schalten ohne sich erneut auf die Bühne zu begeben und diese einzeln anzuklicken (4). Mit einem Klick auf dem Befehl aus den Übersichten wird dieser in das Syntaxfenster (5) eingefügt und kann dort angepasst werden, natürlich lassen sich diese auch manuell eingeben.
Eine Übersicht über die momentan zur Eingabe aufgerufenen Szenen / Frames (6) sind neben der Information in welcher Zeile und Spalte sich der Cursor momentan befindet (7) zur besseren Orientierung angezeigt.
Innerhalb der Syntax kann man nach Begriffen suchen (8), um so schnell zu bestimmten Programmzeilen zu springen. Mit Zielpfaden (9) kann man dem ausgewählten Symbol einer Funktion zuweisen, um per Instanz auf diese zuzugreifen. Wenn man eine Syntax fertiggestellt hat empfiehlt sich, diese auf vorhandene Fehler zu überprüfen (10).
Wie bei jeder Programmiersprache hat die Syntax eine bestimmte Form, die bei der Eingabe zwar automatisch eingehalten wird, aber durch Korrekturen durcheinander kommen kann, deshalb empfiehlt sich diese wieder herzustellen (11). Zielpfade und Verweise werden so wie Variablen besonders hervorgehoben und mit „Codehinweis zeigen“ (12) kann man zu diesen in der momentanen Zeile direkt springen. Um bei längeren Syntaxcode die Funktionsfähigkeit und bei Fehlern die Fehlerquelle einzudämmen kann der Debugmodus (13) hilfreich sein. Die Menüfunktion Debugen beinhaltet hilfreiche Funktionen um sich während des Debugvorgangs zu orientieren. Hierbei wird das Programm Zeile für Zeile abgearbeitet, somit lässt sich auch der Programmcode besser verstehen und ist besonders für Anfänger geeignet. Für diese ist auch das Sichtbarmachen von Syntax zwischen Klammern (14 – 16) die Schleifen, Funktionen etc. einfassen sinnvoll, um die Übersicht zu behalten und das Programm besser zu verstehen.
Wie bei allen Programmiersprachen sind ebenfalls Kommentare sehr wichtig, um das Verständnis für die Syntax zu stärken und die einzelnen Arbeitsschritte Programmierern zu verdeutlichen, die nicht an der Entwicklung beteiligt waren. Man kann ganze Kommentarblöcke einfügen (17), sie über mehrere Zeilen oder nur eine Zeile betreffen (18) einfügen und diese auch Zeilenweise wieder löschen (19).
Wenn man frei programmiert und die Befehlsübersicht nicht braucht, kann man diese auch ausblenden (20). Zudem steht bei Problemen eine Hilfe (21) zur Verfügung, die allerdings sehr fehlerhaft ist.