2. Grundlagen

Grundsätzlich gilt, wie bei allen Programmen, so viel wie nötig, so wenig wie möglich, denn bei der Vielzahl an Fenstern und Einstellungsmöglichkeiten die in Flash vorhanden sind, braucht man für viele Aufgaben nur einen Bruchteil und unnötig angezeigte Fenster können für Verwirrung sorgen.
In diesem Teil wird auf die Arbeitsoberfläche und die Einstellungen, die man vornehmen kann, eingegangen, zudem auf die drei Elemente in Flash und die Hauptfunktionen, die zur Erstellung einer Flashanimation benötigt werden. Bei der Aufgabe im Anschluss werden wichtige Funktionen abgefragt und Sie werden aufgefordert selber zu experimentieren.

2.1.Elemente, Symbole und Instanzen

In Flash gibt es fünf Elementtypen. Text, auf dem im sechsten Teil genauer eingegangen wird und normale Grafik, mit denen auch Animationen möglich sind. Ihnen gegenüber stehen einfache grafische Elemente, die rein der Deko dienen und keine weiteren Funktionen haben. Zudem existieren Movieclips, die mit kleinen Filmen gleichgesetzt werden können und abgeschlossene, größere Einzelanimationen beinhallten und vielseitig eingesetzt werden können. Den Abschluss bilden Schaltflächen, die als Aktionsauslöser gebraucht werden, z.B. Buttons. Diese Elemente lassen sich ineinander verschachteln. So sind Movieclips mit Schaltflächen und Grafiken üblich, aber auch Buttons mit einem Movieclip, zum Beispiel als Mouse Over Event.

Ein grafisches Objekt in Flash wird Symbol genannt. Es sollte in der Symbolbibliothek gespeichert werden. Wird das Symbol dann verwendet, spricht man von einer Instanz. Instanzen sind also die Kopien eines Symbols aus der Symbolbibliothek, wodurch Speicherplatz gespart wird. Symbolbibliotheken können selbst erstellt oder geladen werden. 
Dabei gilt folgende Regel: Ändert sich das Symbol, ändern sich auch die Instanzen. Ändert sich die Instanz, ändert sich das Hauptsymbol nicht.