
Das Internet ist für die meisten Menschen ein fester Bestandteil bei der Nutzung eines Computers. Leider gibt es kein vereinheitlichtes Schema, wie man einen Internetzugang einrichtet und den Computer an das weltweite Netz anschließt. Zu viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. In dieser Anleitung wird zumindest die Vorgehensweise bei der Auswahl eines passenden Internet-Providers und eine Beispielkonfiguration für einen DSL-Anschluss mit einem Router beschrieben.
Es gibt verschiedene Arten von Technologien, mit denen man den Zugang ins Internet realisiert. Die Auswahl der passenden Technologie ist für die meisten der erste Schritt. Das hängt wiederum davon ab, welche Technologie im Wohngebiet überhaupt verfügbar ist. Denn leider ist nicht jede Technologie überall in der gleichen Qualität verfügbar. Die wichtigsten Zugangsarten sind:
Nachdem geprüft wurde, welcher Internetanschluss am aktuellen Wohnort verfügbar ist, benötigt man noch einen Internet-Provider, der den Internetzugang bereitstellt und bei dem man einen Vertrag abschließt. Hier gibt es insbesondere bei DSL- und Mobilfunkanschlüssen viele Angebote mit den verschiedensten Preis- und Leistungsvarianten. Für Internetzugänge über Kabel oder Satellit gibt es nicht so viele Anbieter. Insbesondere auf folgende Punkte sollte man achten, bevor man einen Vertrag abschließt:
Nachdem der Vertrag mit einem Provider abgeschlossen wurde, erhält man in der Regel zum angekündigten Termin folgende Dinge.
Die Aufgabe ist es nun, die Hardware mit dem PC zu verbinden, über den PC die Verbindung mit dem Router herzustellen und die Zugangsdaten einzugeben. In dieser Anleitung wird beispielhaft beschrieben, wie man einen eine DSL-Verbindung mit einem Router in einem normalen Haushalt herstellt, wo keine besonderen Gegebenheiten sind. Abweichungen sind immer möglich, z.B. könnte man zwischen Router und DSL-Splitter ein anderes DSL-Modem benutzen oder man könnte hinter dem Router einen separaten Router betreiben.
Splitter: Der Splitter ist das Verbindungsstück zwischen Telefonanschlussdose und DSL-Router. Die Aufgabe eines Splitters ist, Telefonsignale von DSL-Signalen zu trennen. Bei reinen DSL-Anschlüssen mit Telefonie über das Internet (VoIP) wird der Splitter eigentlich nicht benötigt, da hier keine Telefonsignale mehr übertragen werden. Es wurde jedoch häufig berichtet, dass mit dem Einsatz eines Splitters die DSL-Leitung schneller ist. Am Splitter sind zwei Anschlüsse, eines davon ist Amt. Die Telefonanschlussdose wird mit Amt verbunden. Am Splitter und am Router ist jeweils ein Anschluss mit der Beschriftung DSL. Mit einem Netzwerkkabel verbindet man den Splitter und den Router über diese Anschlüsse.
Computer: Am Router ist zumindest ein LAN-Anschluss vorhanden, ebenso sollte am Computer eins vorhanden sein. Viele Router können je nach Modell auch mehrere LAN-Anschlüsse haben. Über den LAN-Anschluss wird mit einem Netzerkkabel der Computer verbunden. Sollte der Fall sein, dass man mehr Geräte (Computer, Drucker, Festplatten etc.) an den Router anschließen möchte als LAN-Anschlüsse vorhanden sind, benötigt man einen Switch (Netzwerk-Verteiler). Man könnte z.B. einen netzwerkfähigen Drucker und mehrere Computer an den Switch anschließen, alle PC's könnten über das Netzwerk drucken sowie im Internet surfen.

Nachdem der Router verkabelt und an den PC angeschlossen wurde, kommt der wichtigste Schritt, nämlich die Konfiguration des Routers. Einige Anbieter verschicken den Router bereits vorkonfiguriert, so dass dieser Schritt entfallen könnte. Trotzdem sollte man zumindest einen Blick in den Router werfen, damit man z.B. bei Änderungen der Zugangsdaten oder für WLAN-Einrichtung etc. weiß, wie man vorgehen muss.